Integrative Kindertagesstätte

Seit September 1997 gibt es in Grünstadt die Integrative Kindertagesstätte (IKITA). Wir bieten Betreuungsmöglichkeiten für derzeit insgesamt 83 Kinder, in unterschiedlichen Gruppen.
In der geöffneten Gruppe bieten wir Plätze für 22 Kinder im Alter von 2-6 Jahren an. In der kleinen Altersmischung bieten wir im Moment Plätze für 15 Kinder im Alter von 0,5-4 Jahren an.
Die 2 integrativen Gruppen bieten Platz für je 15 Kinder (5 Förderkinder und 10 Regelkinder) und in den zwei heilpädagogischen Gruppen, können je 8 Förderkinder betreut werden.

Förderkinder sind Kinder, die aufgrund ihrer individuellen Entwicklung, Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen eine besondere Unterstützung benötigen.
Förderkinder erhalten bei uns je nach individuellem Bedarf regelmäßige Therapien (Ergotherapie, Logopädie, Sprachförderung und Physiotherapie).

Mit fachlich geschultem und erfahrenem Personal bieten wir einen Rahmen, indem alle Kinder voneinander und miteinander lernen und ihre individuellen Fähigkeiten entwickeln können. Die Kinder lernen ein selbstverständliches Umgehen mit den vielfältigen Möglichkeiten eines jeden, der geprägt ist durch Wertschätzung, Hilfsbereitschaft, Akzeptanz und gemeinsame positive Erlebnisse. Dieses selbstverständliche Erleben von „es ist normal verschieden zu sein“ begleitet die Kinder auf ihrem Lebensweg.

Eingewöhnung - Ein gutes Gefühl

Wichtiger Grundstein ist die Beziehungs- und Bindungsfähigkeit; sie ist Voraussetzung für ein soziales Miteinander und die Förderung sozialer Kompetenz. Daher gewöhnen wir in Anlehnung an das Berliner Modell ein. Es bietet jedem neuen Kind und seinen Eltern die Möglichkeit, in einem überschaubaren Rahmen emotionale Sicherheit und Vertrauen aufzubauen, um sich bei uns sicher und geborgen zu fühlen.

Zu den gruppenübergreifenden Aktivitäten gehören:

  • integrative Vorschulgruppe
  • integratives Sprachförderungsprogramm
  • Inklusiver Singkreis
  • Integrative Krabbelgruppen für Kinder von 0 – 3 Jahre

 

Anmeldung

Aufgenommen werden im Regelbereich Kinder mit Erstwohnsitz in Grünstadt im Alter von 6 Monaten bis zur Einschulung mit einem Bedarf an Ganztagsbetreuung. Die Anmeldung erfolgt direkt in der IKita.

Die Aufnahme der Kinder im Förderbereich erfolgt auf Antrag beim zuständigen Sozialamt und erfolgter Bewilligung.

Unsere Öffnungszeiten im Regelbereich
Montag bis Donnerstag  7.00 Uhr – 16.30 Uhr
Freitag                          7.00 Uhr – 16.00 Uhr

Unsere Öffnungszeiten im Förderbereich
Montag bis Donnerstag  8.00 Uhr – 15.00 Uhr
Freitag                          8.00 Uhr – 13.00 Uhr

 

Einblick in die Tagesstruktur

Ganz in der Frühe

In unserer integrativen Einrichtung beginnt die Arbeit morgens um 7:00 Uhr. Der Frühdienst arbeitet zu zweit und bereitet für alle Gruppen den Tag vor, indem sie Frühstücksgeschirr richten, Tee kochen und natürlich die ersten Kinder in der Frühgruppe in Empfang nehmen. Bis etwa 8:15 Uhr werden alle Kinder in der Frühgruppe betreut. Hier können sie erst einmal frühstücken, kuscheln oder sie spielen.

Bis 8:30 Uhr haben alle Betreuer ihren Gruppenraum für den bevorstehenden Tag vorbereitet.
Zwischen 8:15 Uhr und 8:30 Uhr verteilen sich dann die Kinder aus der Frühgruppe in ihre „festen“ Gruppen und die Förderkinder, die mit dem Bus kommen, gesellen sich dazu. Jetzt beginnt bei uns der Gruppenalltag. Ab kurz nach 8:00 kommen auch in den heilpädagogischen Gruppen die ersten Kinder mit den Bussen an.

Kindergartenalltag in den Gruppen

Am Vormittag wird gespielt, gebastelt, gesungen, geturnt… Die Kinder erhalten nach Bedarf Therapien oder besuchen die Vorschule. In der Bauecke oder Puppenecke oder auch im breiten Flur finden sich die Kinder zum Freispiel zusammen. Oft gehen die Gruppen ins Freigelände, machen eine Spaziergang oder Nutzen die nahegelegene Alla Hopp! Anlage.

Gegen 11:30 Uhr ist es Zeit für das Mittagessen. Das Essen wird jeden Tag frisch in der Küche des naheliegenden Inklusionsbetriebs unserer Lebenshilfe zubereitet. Auf bestimmte individuelle Gegebenheiten der Kinder kann nach Absprache bei der Essenszubereitung eingegangen werden.

Wer nun müde vom anstrengenden Vormittag ist, kann sich ausruhen, es werden Geschichten vorgelesen oder Musik und Hörspiele gehört. Bei Bedarf können die Kinder auch Mittagsschlaf machen.

Gegen 15:00 Uhr kommen die Busse, die die Förderkinder abholen und nach Hause bringen. Ab 15:15 Uhr beginnt die Spätgruppe in der sich alle noch nicht abgeholten Kinder zum Spielen bis 16:30 Uhr zusammenfinden. Für die Kleinen geht ein anstrengender, schöner und ereignisreicher Tag zu Ende.

Für die pädagogischen und therapeutischen MitarbeiterInnen gibt es neben der Arbeit mit den Kindern noch Vieles zu tun.